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Die Natur als MedizinIm Wind tanzende Blätter sind gut für unser Gehirn

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Unbewusst war es uns schon lange klar, und immer mehr Forschungen bestätigen es: Die Natur hat eine sehr positive Wirkung auf unsere Gesundheit. In Schottland verschreiben Ärzte sogar "Natur" als Medikament. „Komplexe, unregelmäßige Strukturen - wie im Wind tanzende Blätter eines Baumes - zu sehen, tut unserem Gehirn gut.“

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Eine wachsende Zahl von Studien zeigt, dass die „Natur“ in hohem Maße zu unserer Entspannung, unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit beiträgt. Ein Spaziergang durch Wälder, Moore oder abgelegene Gebiete führt zu einer Verringerung von Schmerz und negativen Emotionen wie Wut und Trübsinn und zu mehr Energie und positiven Gefühlen.

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Grüne Postleitzahlgebiete

Ein paar Zahlen: 25% aller Niederländer ab 18 Jahren gehen höchstens ein paar Mal im Jahr in die Natur. Bei jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren liegt der Anteil sogar bei 41%. Und in niederländischen Postleitzahlgebieten mit mindestens 5 Hektar Grünflächen (wie Parks und Grünanlagen) ist der Anteil übergewichtiger Kinder etwa 18% geringer als in nicht-grünen Postleitzahlgebieten.

Zwei Stunden sind genug

Jüngste Untersuchungen unter zwanzigtausend Briten zeigen, dass sich schon ein Aufenthalt von nur zwei bis drei Stunden in der Natur auf die Gesundheit auswirkt. Menschen, die zwei Stunden wöchentlich in einem Wald, einem Park, einer ländlichen Gegend oder in der Nähe des Wassers verbrachten, waren viel häufiger zufrieden und gesund. Auffallendes Detail: Es spielte dabei keine Rolle, ob diese zwei Stunden nacheinander oder über die Woche verteilt verbracht wurden. „Diese Effekte konnten darüber hinaus bei allen Teilnehmern beobachtet werden“, berichtet der Forscher Dr. Mathew White. „Die Auswirkungen waren vergleichbar für Arm und Reich, für Jung und Alt, für Menschen aus der Stadt und vom Land und für gesunde sowie chronisch kranke Menschen.“
 

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De natuur als medicijn

Die Natur ist unser Zuhause

Für Mark Mieras, Physiker und Wissenschaftsjournalist, ist dieser Effekt logisch. Er verfolgt die Forschung zu diesem Thema seit Jahren aufmerksam und verfasste kürzlich die Literaturstudie „Grüne Stadt, vitale Stadt“ für Gemeinden und Provinzen. „Der Mensch hat sich in der Natur entwickelt, sie ist unser Zuhause. Die Natur ist Teil unseres Systems. Aber in den letzten hundert Jahren haben wir uns immer weiter von der Natur abgewandt. Die Niederlande sind eines der am stärksten „versteinerten“ Länder der Welt, und das fordert seinen Tribut. Sobald wir wieder anfangen, die Natur aufzusuchen, hat das positive Auswirkungen auf uns. Man kommt zu sich selbst, hat mehr Energie und ist aufmerksamer. Das ist nicht nur unsere Wahrnehmung – dieser Effekt ist messbar.“

Komplexe, unregelmäßige Strukturen zu sehen, tut unserem Gehirn gut.

Tanzendes Laub

Laut Mieras liegt die Erklärung in unseren Gehirnen. „Sie halten niemals ein, Gehirne suchen immer nach Anreizen und die Natur liefert sie im Überfluss. Die Natur ist immer in Bewegung, man denke nur an die komplexen Muster der Blätter oder der Grashalme im Wind. Solche Stimuli sind komplex für das Auge, aber einfach für das Gehirn: Sie erfordern „sanfte Aufmerksamkeit“, die Raum zum Denken und Organisieren lässt. Menschen, die 40 Sekunden lang auf einen Garten schauen, machen sichtbar weniger Fehler. Und in Abteilungen mit genügend Grün sind die Mitarbeiter im Schnitt 15% produktiver.“

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Drei Ebenen von Natur

Solch gesundes Grün gibt es auf drei Ebenen: Blumenbeete, (Stadt-)Parks und „große“ Natur wie Wälder und Dünen. „Selbst das kleinste bisschen Grün hilft – beispielsweise ein Minigarten auf dem Bürgersteig in der Innenstadt. Aber ein Mensch zieht es vor, seine empfohlene Dosis Natur auf allen drei Ebenen zu bekommen. Die kleinere am besten so oft wie möglich am Tag, die größere ein paar Mal in der Woche und die große, in die man wirklich eintauchen kann, ein paar Mal im Monat. Wenn nicht, baut sich Stress auf und man verhält sich ungesund: Naschen, Zappen, Schwermut.

„Waldbaden“

Laut Mieras spielt es keine Rolle, was man in der Natur unternimmt – ob Sport treiben, spazieren gehen oder einfach nur sitzen und nachdenken. „Allein dadurch, dass Sie die Natur um sich herum sehen, wird Ihrem Gehirn und Ihrem Körper die Möglichkeit gegeben, die durch Stress und Belastung verursachten Schäden zu reparieren. Das erklärt, warum man bei einem Brainstorming in der Natur auf bessere Ideen kommt und warum der Aufenthalt in der Natur so entspannend und befreiend ist. Nicht umsonst pflegen die Japaner die jahrhundertealte Tradition des „Waldbadens“.

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Selbstbesinnung in einer natürlichen Umgebung

Alle Largo-Resorts befinden sich höchstens 400 Meter vom Meer oder See entfernt, wobei der Natur so viel Aufmerksamkeit wie möglich gewidmet wird. Ferienhausanlagen von Largo zeichnen sich durch Kleinheit, Vielfalt und Qualität aus. Ideal, um völlig zu sich selbst oder zueinander zu finden. 

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