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Das brennende Zeeland-LichtDie 'fine fleur' von Domburg

Die Badekultur in Domburg blühte vor zwei Jahrhunderten auf. Niederländischer und deutscher Adel, führende Künstler, reiche Leute aus aller Welt und sogar Kaiserin Sisi gingen an den stimmungsvollen Ort. In dieser Hinsicht hat sich wenig geändert; das Licht von Zeeland winkt immer noch.

Sisi Domburg

Es war im Jahr 1834, genau an der Spitze der Walcheren-Halbinsel, als zwei Middelburg-Familien in einem Wagen auf den Rat von Ärzten gebracht wurden, die "Seebäder" für wohltätig erklärt hatten. Doktor Mezger, der als einer der Begründer der Physiotherapie gilt, behandelte den europäischen Adel im Amstel Hotel in Amsterdam und Des Indes in Den Haag.

Über seine Frau aus Middelburg landete Mezger in Domburg, wo seine Kundschaft ihm folgte. Holländischer und deutscher Adel, Kaiserin Sisi und reiche Leute installierten sich zur Heilung. Gelegentlich tauchte ein verlorener Amerikaner auf: Der wohlhabende Strand Vanderpool - nomen est omen - war ein treuer Gast und wird in der Domburger Badgeschichte immer wieder erwähnt. Eine blühende Badekultur in Domburg wurde geboren.

VIKTORIANISCHER PUDEUR

Mit der Kutsche und der ganzen Elite ist Wasser gegangen. Solch ein Bad-Trainer, gezogen von einem Pferd oder einem Baddiener, war eine viktorianische Erfindung. Sie zogen sich in einem körperbedeckenden Badeanzug in den Körper, während der Wagen ins Meer gefahren wurde. Mit der Einfahrt der Kutsche ins offene Meer konnten die Damen und Herren ungestört ins Wasser gehen. Aus der Blütezeit der Kuren stammt die wunderschöne Villa Carmen Sylva, die an der Noordstraat nahe der Küste liegt, mit einer Veranda am Strand.

Auch damals wussten manche schon zu leben…

Deutscher Bewunderer

Een Duitser die zijn fortuin had gemaakt in de eau-de-cologne liet het huis in 1885 bouwen door J.J. van Nieukerken, de architect die ook het Badpaviljoen ontwierp, en noemde het Villa Maria. Toen de volgende eigenaar van Villa Maria koningin Elisabeth van Roemenië op bezoek kreeg, die als ijverig schrijver en dichter publiceerde onder de naam Carmen Sylva, werd het huis vernoemd naar haar ‘nom de plume’. Nog steeds spreekt de villa tot de verbeelding. Een Duitse bewonderaar verzuchtte onlangs: ‘Auch damals wussten manche schon zu leben…’ 

Das Museum von Marie Tak van Poortvliet oder der "Kotje van Toorop"

Wie man früher sagte...

DOMBURG ZU FUSS

Die Mondriaan Route ist ein abwechslungsreicher Spaziergang von fünf Kilometern. Vom alten Zentrum von Domburg folgen Sie der Route in Richtung Meer, wo Sie die belgische Küste von der Spitze des Hoge Hil sehen. Der Wanderweg führt Sie durch die Dünen, vorbei an Villa Carmen Sylva zum Badpaviljoen. Ruhen Sie sich auf der eckigen Mondriaanbank in Primärfarben neben einem Bild der Göttin Nehalennia aus, um zum Naturschutzgebiet De Manteling zu gelangen, wo erratische Bäume, üppige Rhododendren und die Burg Westhove die Kulisse bilden. Der Spaziergang endet wieder im Zentrum, im Museum von Marie Tak van Poortvliet.

JAN TOOROP UND PIET MONDRIAAN

Im Sog der reichen Menschen und des Zeeland-Lichts fanden auch prominente Künstler wie Jan Toorop und Piet Mondriaan ihren Weg in die stimmungsvolle Küstenstadt. Mondriaan machte sogar eine wichtige künstlerische Entwicklung; seine Gemälde von Domburgs Kirche wurden zunehmend abstrakter. Jan Toorop lebte um 1900 in einem Haus am Domburgse Markt. Sein Ausstellungsraum lag diagonal gegenüber dem Badpaviljoen, war aber der Meeresbrise nicht gewachsen. In einer Reproduktion dieses Gebäudes, das sich auf einem schmalen Weg von der Hauptstraße, der Ooststraat, befindet, wird heute das Museum von Marie Tak van Poortvliet eingerichtet (die "Kotje van Toorop", so hieß es früher).

DANN UND JETZT

Inzwischen ist es zwei Jahrhunderte her, dass der Tourismus in Domburg begann und das Zentrum von Restaurants, Cafés und Lifestyle-Läden in Betrieb ist. Aber Sie fühlen sich wie in alten Zeiten: Sie müssen sich nur den Bath Pavilion, die Villa Carmen Sylva oder das Museum Tak ansehen, und Sie sehen Herren, die mit Hut und langen Damen gehen. Die Badesitze sind nun den hölzernen Strandkabinen in Bonbonfarben gewichen, aber Domburg ist immer noch die Perle von Zeeland.

Bild: Jan Toorop (1858-1928) Meer und Düne bei Zoutelande, 1907, Sammlung Gemeentemuseum Den Haag. Dieses Gemälde ist bis zum 18. November in der Ausstellung Aan Zee im Gemeentemuseum Den Haag zu sehen.

Verhaal 6 van 10

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